Bewerbungsverfahren ziemlich glatt, dank der übersichtlichen Website. Das Ärgerliche war, ich hatte ihnen gesagt, ich würde Mitte des nächsten Monats zurück sein. Dann haben sie mir einen Termin zwei Wochen vor dem geplanten Tag meiner Rückkehr gegeben, absichtlich!
Zum Glück konnte ich es einrichten – sie machen das anscheinend, um die Flexibilität des Bewerbers zu testen, denn sie fragten mich später, warum ich überhaupt gekommen sei.
Das Bewerbungsgespräch war jedenfalls durchschnittlich. Ein Typ aus der Personalabteilung, ein Typ aus der Projektleitung. 60 % im Wesentlichen Smalltalk, 40 % mehr oder weniger auf die Fähigkeiten bezogenes Schwatzen. "Wie würden Sie dies oder das machen?" Ganz schön schwer, diese Fragen zu beantworten; die Absicht des Fragenden wurde mir nicht ganz klar, weil das Thema, nach dem er fragte, nicht so einfach ist, wie er vielleicht dachte.
Sprecht nicht von euer Absicht, später mal zu promovieren oder einen MBA zu machen, das könnte den zukünftigen Vorgesetzten vor den Kopf stoßen, wenn er selbst bloß so Durchschnitt ist, aber es nicht zugeben will. Außerdem benutzen sie von Anfang bis Ende interne Abkürzungen, ohne sie zu erklären.
Nach dem Gespräch wurde mir eine Rückmeldung am folgenden Montag versprochen. Ich habe schon am Freitag angerufen und bekam erneut gesagt, ich sollte bis Montag warten. Am Montag hat dann keiner angerufen. Ich warte bis heute noch auf eine Antwort.
Zu den Fragen, die ich gestellt bekam, gehörten auch welche nach den Mitbewerbern und nach Warenvorräten.
Und stellt euch drauf ein, dass sie "Liquide" wie "Likit" aussprechen...