Das erste Gespräch fand mit dem Recruiter statt. Es war ein 30-minütiges Telefonat, in dem mir hauptsächlich Fragen zu meinem Lebenslauf, meiner Berufserfahrung und meinen Gehaltsvorstellungen gestellt wurden.
Das zweite Gespräch war mit der zukünftigen Managerin und einer Kollegin. Es war eher ein offener Austausch mit verschiedenen Fragen. Neben der Überprüfung meiner Erfahrung und Motivation hatte ich den Eindruck, dass es auch darum ging, mich als Person besser kennenzulernen und einzuschätzen, wie gut ich ins Team passen könnte.
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Sehr enttäuschende Erfahrung, unprofessioneller Prozess und mangelnde Wertschätzung
Pros:
- Freundlicher erster Kontakt mit dem Recruiter
- Klare Struktur des ersten Gesprächs
- Nette Managerin und Kollegin. Ich habe das Gespräch mit ihnen wirklich geschätzt
Cons:
Nachteile:
- Beim zweiten (und letzten) Vorstellungsgespräch Ende September wurde mir versprochen, dass ich in der folgenden Woche eine Antwort erhalten würde. Stattdessen wurde ich sozusagen „geghostet“.
- Mitte Oktober habe ich den Recruiter angeschrieben, um mich nach dem Stand meiner Bewerbung zu erkundigen, erhielt jedoch keine Antwort.
- Ende November habe ich dann endlich eine Nachricht erhalten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich überhaupt nicht mehr mit einer Antwort gerechnet, geschweige denn mit einer positiven. Außerdem war die Nachricht automatisiert, in einer anderen Sprache als die Vorstellungsgespräche verfasst und stammte von einer Mitarbeiterin, von der ich vorher noch nie gehört hatte. Das wirkte sehr distanziert und wenig wertschätzend.
Insgesamt habe ich den Prozess als sehr unprofessionell empfunden. Die Art und Weise, wie Bewerber behandelt werden, zeigt wenig Respekt für ihre Zeit und ihr Engagement. Von der Einreichung meiner Bewerbung bis zur Ablehnung dauerte der Prozess mehr als viereinhalb Monate, was mir übermäßig lang erschien.