Ich habe mich für eine Stelle im Lager beworben und wurde gebeten, vorab meine Unterlagen hochzuladen. Daher bin ich davon ausgegangen, dass ein reguläres Bewerbungsgespräch stattfinden würde.
Vor Ort gab es jedoch keinerlei Gespräch. Es wurden keine Fragen zu meiner Erfahrung gestellt und es gab keine Erklärung zum Ablauf. Stattdessen bekam ich direkt Arbeitsmaterial und wurde für etwa drei Stunden in körperlich anstrengende Lagerarbeit eingeteilt.
Es wurde nicht erklärt, dass es sich um „Probearbeit“ handelt, es gab keine klare Information zur Vergütung oder Versicherung, und es wurde vor Ort nichts unterschrieben.
Am folgenden Werktag erhielt ich eine einfache Absage ohne Begründung.
Aus meiner Sicht war dieser Ablauf intransparent und wenig professionell. Wenn Probearbeit Teil des Bewerbungsprozesses ist, sollte dies im Vorfeld klar kommuniziert werden – einschließlich Informationen zur Bezahlung und rechtlichen Absicherung.
Ich empfehle zukünftigen Bewerbern, vor Arbeitsbeginn genau nachzufragen, unter welchen Bedingungen gearbeitet wird.