Pros
Bei meinem vorherigen Arbeitgeber gab es einige wenige Vorteile, wie z. B. die Möglichkeit, theoretisch unbegrenzt (uncapped) zu verdienen, firmeneigene Parkplätze sowie eine Urban Sports Club-Mitgliedschaft. Besonders positiv hervorzuheben ist außerdem das effiziente HR- und Recruiting-Team, das sehr organisiert und hilfsbereit agiert.
Cons
Leider überwiegen die negativen Erfahrungen deutlich. Das Management im Sales-Bereich war stark von einer toxischen und top-down-getriebenen Mentalität geprägt – insbesondere durch den starken US-Einfluss („amies“). Die tägliche Meeting-Kultur empfand ich als weitgehend ineffizient, häufig ohne Mehrwert. Die Unternehmenskultur wirkte oft gezwungen und unecht – beispielsweise durch Events wie den "Purple Day", an dem alle ein lilafarbenes T-Shirt tragen sollten. Besonders belastend waren die One-on-One-Gespräche mit den Teamleiter:innen, die oftmals manipulativen Charakter hatten. Urlaub zu Beginn oder Ende des Monats bzw. Quartals zu beantragen, war so gut wie unmöglich – und wer dennoch darauf bestand, wurde durch subtilen (und manchmal auch offenen) Druck entmutigt. Viele Kolleg:innen wirkten dauerhaft erschöpft und mental überfordert, was auf ein insgesamt ungesundes Arbeitsklima schließen lässt.